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Omnivoren

Allesfresser sind bei der Nahrungsaufnehme Generalisten. „Klassischen“ Allesfresser sind viele Bärenarten, Waschbären, einige (Menschen)-Affen. Ihre Nahrung kommt aus dem Tierreich und aus dem Pflanzenreich. Sie essen also Fleisch, Fisch und pflanzliche Kost. Für Menschen gibt es Hinweise daß sie ihrer Natur nach Allesfresser sind. Wir können also Fleisch und tierische Produkte wie auch pflanzliche Kost essen. Die physiologischen Eigenschaften weisen darauf hin daß wir als Pflanzenesser gedacht waren die eben auch tierische Produkte nicht verschmäht haben. Hinweise auf unsere „pflanzenfresser“-natur sind:

  • wir kauen Nahrung im Mund, reine Fleischfresser schlingen Nahrung in Brocken und verdauen anschließend.
  • der Dickdarm bildet Kammern in denen pflanzliche Kost verdaut wird.
  • die Verweilzeit der Nahrung im Verdauungstrackt ist mit bis zu 72 Stunden recht hoch. Reine Fleischfresser haben eine geringere Verdauungszeit; dadurch wird das Entstehen von giftigen Fäulnisprodukten vermieden.
  • Als reiner Fleischesser ist der Mensch nicht überlebensfähig; er kann kein Vitamin C bilden und ist so gefärdet an Skorbut zu erkranken.
  • Das menschliche Gebiss hat keine Reisszähne wie zum Beispiel der Tiger oder Hunde. Und der Mensch hat flache Backenzähne wie sie zum Zerkleinern von Nahrung erforderlich sind.

Sicherlich ist der Fleischkonsum gegenwärtig aus den Fugen geraten. Wir essen zuviel Fleisch.
Omnivoren – Allesfresser – sind bei der Nahrungssuche aufmerksamer als Nahrungsspezialisten.  Menschen als Omnivoren mussten während ihrer Geschichte lernen welche Lebensmittel essbar sind und welche Lebensmittel, Pflanzen es zu meiden gilt. Vielleicht sind wir deshalb gegenüber dem Geschmack Bitter so zurückhaltend. Und auf den Geschmack süß und fettig, also dem Geschmack von Muttermilch, sind wir deshalb geradezu versessen. Diese Vorlieben sind also Erbe unserer Entwicklungsgeschichte.

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